Zutaten
Method
- Gemüse vorbereiten: Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotten und Sellerie putzen und in sehr kleine Würfel schneiden – sie sollten später in der Soße fast zerfallen. Wenn die Karottenwürfel etwa erbsengroß sind, hast du die richtige Größe.
- Hackfleisch anbraten: Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Hackfleisch hineingeben und mit einem Holzlöffel kräftig zerdrücken. Brate es, bis es eine tiefbraune Farbe annimmt und hörbar brutzelt – das dauert etwa 6-8 Minuten. Das Fleisch sollte knusprig sein und die Flüssigkeit vollständig verdampft sein. Du riechst jetzt ein kräftiges, würziges Aroma.
- Gemüse anschwitzen: Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie zum Hackfleisch geben. Alles bei mittlerer Hitze für 5 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden und das Gemüse leicht duftet. Rühre dabei gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
- Tomatenmark anrösten: Das Tomatenmark unterrühren und für 2 Minuten mitbraten. Es verändert seine Farbe von einem hellen Orange zu einem dunkleren, fast rostigen Rot. Dieser Schritt ist wichtig, denn das Rösten entzieht dem Tomatenmark die Säure und macht es süßlich und tief im Geschmack.
- Soße köcheln lassen: Die gestückelten Tomaten, die Rinderbrühe, Oregano und Thymian einrühren. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren, sodass die Soße leise blubbert. Lasse sie ohne Deckel 20 Minuten köcheln, bis sie eingedickt ist. Die Soße sollte dickflüssig sein und nicht mehr wässrig wirken – ein Löffel, den du durchziehst, sollte eine Spur hinterlassen.
- Béchamelsoße zubereiten: Während die Hackfleischsoße köchelt, die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Diese Mehlschwitze (Roux) für 1-2 Minuten anschwitzen, bis sie leicht nussig riecht und eine hellgoldene Farbe hat. Dann nach und nach die Milch unter ständigem Rühren dazugießen. Weiterrühren, bis die Soße dicklich wird und Blasen wirft – das dauert etwa 3-4 Minuten. Mit Muskatnuss, Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Die Béchamel sollte glatt und seidig sein, ohne Klümpchen.
- Lasagne schichten: Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform (ca. 30x20 cm) mit etwas Béchamelsoße ausstreichen. Dann eine Schicht Lasagneplatten darauflegen – sie dürfen sich leicht überlappen. Eine Schicht Hackfleischsoße (etwa ein Drittel), dann eine Schicht Béchamelsoße und etwas geriebenen Käse. Wiederhole diese Schichten: Nudelplatten, Hackfleischsoße, Béchamel, Käse. Du solltest insgesamt drei Schichten haben. Die oberste Schicht sollte mit Béchamelsoße und reichlich Käse bedeckt sein – Parmesan und Gouda vermischt.
- Backen: Die Lasagne auf die mittlere Schiene des Ofens stellen und für 30-35 Minuten backen. Nach etwa 20 Minuten die Form drehen, damit sie gleichmäßig bräunt. Die Lasagne ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun und knusprig ist und die Soße an den Rändern leise blubbert. Stecke ein Messer in die Mitte – es sollte leicht durch die Nudelplatten gleiten.
- Ruhen lassen: Nimm die Lasagne aus dem Ofen und lasse sie unbedingt 10 Minuten ruhen. Das ist der wichtigste Schritt, den viele überspringen. In dieser Zeit setzt sich die Flüssigkeit, und die Lasagne wird schnittfest. Du siehst, wie die Blasen sich legen und die Oberfläche etwas fester wird.
Notizen
Die Lasagne nach dem Backen unbedingt 10 Minuten ruhen lassen, damit sie schnittfest wird. Für eine besonders knusprige Oberfläche die letzte Käseschicht großzügig bemessen.
